Aus der Wikipedia:
Drei Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Verhalten als Prokrastination eingestuft werden kann: Kontraproduktivität, mangelnde Notwendigkeit und Verzögerung.
Mit dieser Definition bin ich mit dem, was ich nun tue aus dem Schneider, denn es ist nicht ein einziges Kriterium erfüllt, auch wenn sich das alles dennoch so anfühlt.
Wie auch immer, ich hab hier einen Haufen Texte zu schreiben, einen Haufen Backendarbeit zu machen und dennoch schiebe ich jetzt einen Podcast neu in die Suppe, der eigentlich weiter hinten anstand.
Das hat ein paar einfache Gründe:
- Das hier ist schnell abzuhandeln
- Ich hab’s gerade just im Ohr
- Wir brauchen mehr Talk!
Ich gestehe, ich bin Talkfan. Ich habe Podcasts zu schätzen gelernt während langwieriger Sessions an Quellcode, den ich jetzt schon nicht mehr lesen kann. Man kann jederzeit in die Unterhaltung einsteigen, ohne das Gefühl zu haben, nochmal zehn Minuten zurückgehen zu müssen, um zu verstehen, was geht. Talk ist klasse in den richtigen Einsatzszenarien.
Deshalb kommt jetzt der Normalzeit-Podcast mit in die Suppe. Normalzeit – das sind drei Jungs – Daniel, Tobi und Alex – die sich mehr oder minder regelmäßig zusammensetzen, um ihren Technikalltag zu verquatschen. In sofern treffen sich hier zwei für mich interessante Aspekte: Talk und Technik, allerdings ohne fest vorgegebene Skripte, Rubriken, jedenfalls habe ich keine herausgehört.
Mag ich, gefällt mir. Die Soundqualität ist wirklich gut und der Dreiertalk funktioniert bestens. Wenn ich, ohne Konsequenzen und Diskussionen zu fürchten einschätzen müsste, wie ich das mit vorhandenen Podcasts vergleiche, würde ich sagen, dass das eine Mischung aus fanb0ys (aber ohne Apple), Mikrodilettanten (aber ohne Musik), der Weisheit (mit Hosen) und einem Schuss von etwas, das ich gerade nicht zuzuordnen vermag ist.
Kurz und gut: Gefällt mir ausnehmend gut und hört rein, wenn Ihr auf Technik im Talk steht.