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Reingehört: Daft Punk – Random Access Memories

Artikel
von August Hoffmann am 17.05.2013 um 21:06 Uhr


Inzwischen kennt eigentlich jeder die zwei Franzosen mit den Roboterhelmen: Daft Punk. Sie sind für viele nicht nur musikalische Vorbilder sondern auch Helden. Acht Jahre nach ihrem letzten Studioalbum melden sich Daft Punk nun zurück. Selten ist die Erwartungshaltung vor einem Album-Release so hoch gewesen.


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Reingehört: Daft Punk - Random Access Memories

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Seit Wochen bestimmt das neue Daft-Punk-Album den öffentlichen Musikdiskurs. Man hat schon fast das Gefühl, dass das Album längst draußen sei. Letzten Dienstag haben Daft Punk sämtlichen Spekulationen ein jähes Ende bereitet und Random Access Memories als Stream ins Internet gestellt. Daraufhin hat sich auf den öffentlichen Plattformen ein Sturm an Enttäuschung ausgebreitet. Viele bezeichnen das Album inzwischen als „langweilig“ und „einschläfernd“. Und in der Tat, Random Access Memories zündet nicht sofort.

Aber das soll es vielleicht auch gar nicht. Daft Punk geben zu dem Album viele Interviews, liefern Hintergrundinformationen. Es erklärt sich halt nicht von selbst. Auf Youtube findet man sogar eine Reihe an kurzen Dokumentationen zu dem Album. Vermutlich soll man sich mit der Platte genauer beschäftigen, verstehen was dahinter steckt und die Botschaft begreifen.

Der Kampf gegen die Maschine

Vereinfacht gesagt ist Random Access Memories Daft Punks Appell, die Musik wieder zu vermenschlichen. Das klingt zunächst kontrovers, verkleiden sich Daft Punk selber als Roboter. Aber schon das Wortspiel im Albumtitel Random Access Memories, also Erinnerungen statt Speicher, ist ein Hinweis auf die Vermenschlichung. Und auch der Opener Give Life Back To Music überliefert die Botschaft mehr als eindeutig.

Menschlich ist auf Random Access Memories auch die Musik. Alles was man hört, seien es das Orchester, Schlagzeug oder Synthesizer, ist von Hand eingespielt und nicht digital programmiert. Daft Punk haben im Gegensatz zu ihren vorherigen Album fast komplett auf Samples verzichtet. Dadurch wirkt Random Access Memories extrem nah, so als säßen die Musiker direkt neben einem.

Musikalisch reisen Daft Punk auf Random Access Memories zurück in die 60er und 70er: Disco-Funk-Pop beschreibt den Stil am ehesten. Von Chic, über die Bee Gees bis hin zu Pink Floyd, die Einflüsse aus der Vergangenheit sind nicht zu überhören. Vom ursprünglichen Club-Sound der beiden Franzosen ist nicht viel übrig geblieben. Einzig der typische Vocoder-Gesang erinnert an die früheren Daft Punk.

Gaststars erweitern den musikalischen Horizont

Insgesamt fünf Jahre haben Daft Punk an dem Album gewerkelt. In der Zeit haben sie immer wieder namhafte Kollegen mit in den musikalischen Prozess eingreifen lassen. Einer von ihnen ist Disco-Pionier Giorgio Moroder. Der erklärt auch in einem der Youtube-Videos über die Entstehung des Albums, wieso die Arbeit daran so lange gedauert hat:

Daft Punk sind Perfektionisten. Ich erinnere mich, dass ich mal den richtigen Vocoder-Sound in 20, höchstens 60 Minuten gefunden habe. Daft Punk haben mir erzählt, dass es bei ihnen eine ganze Woche gedauert hat. Und danach dauerte es noch wer weiß wie viele Tage bis sie die richtigen Gesangs-Passgaen im Kasten hatten. Daft Punk überdenken jedes kleine Detail.

Neben Giorgio Moroder geben auch andere Stars dem Album ihre eigene Note mit. Unter anderem Chilly Gonzales, Gitarrenlegende Nile Rodgers, Pharrell Wiliams und Panda Bear.

Die Wahl der Gastmusiker auf Random Access Memories ist keinesfalls willkürlich ausgefallen. Dahinter steckt eine konkrete Absicht: Sie sollen die Möglichkeiten der Musik vollkommen ausreizen und vermeintliche Lücken ausfüllen. Der Kanadier Chilly Gonzales erklärt zum Beispiel in einem der Videos, warum Daft Punk auch gerade ihn ausgewählt haben:

Trotz einiger Lücken in der Harmonielehre haben Daft Punk realisiert, dass Harmonien eine große Power haben. Ich liebe die Mathematik der Musik und denke, dass Daft Punk das wussten. Deswegen haben sie mich geholt, glaube ich.

Der Soundtrack zu einem Film ohne Bilder

Alles auf Random Access Memories hat Hand und Fuß. Es wäre ein Fehler zu sagen, dass die Produktion oder gar die Musik in irgendeiner Weise schlecht seien. Aber wieso ist das Album für viele so eine Enttäuschung? Natürlich ist Random Access Memories nicht jedermanns Sache. Mit Sicherheit haben viele auch typische Club-Hits wie Around the World erwartet.

Doch niemand kann der Band vorwerfen, sich an eigenen Erwartungen orientiert zu haben. Beim ersten Hören stören vor allem die langatmigen, unspektakulären, teilweise sogar einschläfernden Passagen auf dem Album. Dadurch wirkt Random Access Memories manchmal wie ein Soundtrack zu einem Film ohne Bilder. Tatsächlich muss man das Album aber ein paar Mal hören, bis es sich einem öffnet. Ob Random Access Memories dann aber die eigenen Erwartungen erfüllen kann, muss jeder mit sich selber vereinbaren.

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ESC-Finale in Malmö: Dänemark Favorit, Deutschland eher nicht

Artikel
von Adrian Geiler am 17.05.2013 um 19:10 Uhr


Nach dem Sieg von Loreen im letzten Jahr darf Schweden den Eurovision Song Contest 2013 austragen. Morgen steigt in Malmö der größte europäische Musikwettbewerb.


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ESC-Finale in Malmö: Dänemark Favorit, Deutschland eher nicht


Amelie Ernst
Amelie Ernstist beim Eurovision Song Contest in Malmö live vor Ort.

Satte 372 Punkte, einzig Italien hatte keine Punkte für ihren Song übrig. “Euphoria” von Loreen ist der überlegene Sieger des Eurovision Song Contest 2012 in Aserbaidschan gewesen.

Wie es die Tradition gebietet, findet der größte europäische Musikwettbewerb am Samstag nun in Schweden statt. Malmö ist der Austragungort und will die schwache Show von 1992 vergessen machen.

Cascada geht für Deutschland ins Rennen

Den Titel wird Schweden, das mit Robin Stjernberg und “You” Punkte sammeln möchte, vermutlich nicht verteidigen.

Als Favorit gilt Dänemarks “Only Teardrops”, gesungen von Emmelie de Forrest. Deutschland startet mit dem umstrittenen Song “Glorious” von Cascada.

Welche Chancen Cascada haben und welchen Stellenwert der Eurovision Song Contest im Musikgeschäft noch hat, haben wir die Journalistin Amelie Ernst gefragt. Sie ist gerade in Malmö und wird den Eurovision Song Contest live mitverfolgen.

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Cascada kommt hier in Malmö überraschend gut an. – Amelie Ernst

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Greenwashing oder Fortschritt? H&M und Co unterzeichnen Abkommen

Artikel
von Caterina Reinker am 17.05.2013 um 19:00 Uhr


Fair Trade bei H&M? Biobaumwolle bei Primark? Bei den günstigen Preisen fällt es vielen Verbrauchern schwer, an den guten Willen der Unternehmen zu glauben. Ein Verbund vieler Textilhersteller hat jetzt ein neues Abkommen unterzeichnet. Tut sich nun etwas?


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Greenwashing oder Fortschritt? H&M und Co unterzeichnen Abkommen


Sophie Koers
Sophie Koerssieht das Abkommen als wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

Die Bergungsarbeiten in Bangladesh sind in dieser Woche eingestellt worden. Ende April ist dort eine Textilfabrik eingestürzt. Insgesamt sind über 1100 Menschen gestorben und über 2000 verletzt worden.

 

Im Gebäude haben Modeketten aus dem Niedrigpreis-Sektor wie zum Beispiel Primark produziert, aber auch teurere Marken wie Benetton.

 

Der Unfall in Bangladesh war nicht der erste größere Unfall in einer Textilfabrik. Das eingestürzte Dach einer Schuhfabrik in Kamodscha in dieser Woche hat gezeigt, dass es vermutlich nicht der letzte Unfall war.

 

Dementsprechend steigt der Druck auf die Textilbranche. Die Unternehmen wollen nun ein Zeichen setzen und haben gemeinsam ein neues Abkommen unterzeichnet.

 

Was in diesem Abkommen überhaupt steht und ob sich dadurch realistisch etwas an den Produktionsbedingungen ändern wird, darüber haben wir mit Sophie Koers von der Stiftung „Fair Wear Foundation“ gesprochen.

 

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Die Probleme in Bangladesch sind viel größer als nur Gebäude- und Brandschutz. – Sophie Koers, Fair Wear Foundation


Listen here to the english version of the interview:

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Bundeswehr beschreitet neue Wege – Verteidigungsminister in der Kritik

Artikel
von Felix Andrae am 17.05.2013 um 18:30 Uhr


Weniger Soldaten und mehr internationale Einsätze – das sind die Pläne des Verteidigungsministers. Aber ist die Bundeswehr für diese Reformen bereit?


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Bundeswehr beschreitet neue Wege – Verteidigungsminister in der Kritik

Die Wehrpflicht in Deutschland ist vor zwei Jahren ausgesetzt worden. Das heißt, die Bundeswehr wird kleiner und muss sich deshalb in vielen Bereichen anpassen.


Thomas Wiegold
Thomas Wiegoldbehält auf seinem Blog die Bundeswehr im Auge.

In dieser Woche hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière im Bundestag einen Zwischenbericht geliefert, wie genau sich die Bundeswehr seitdem gewandelt hat.

Kam der Umbau zu schnell?

Die Opposition und viele Soldaten sehen die Neuausrichtung kritisch. Ihr Vorwurf: der Minister versucht, alles auf einmal zu ändern. Kann das gut funktionieren?

Über den derzeitgen Stand der Bundeswehrreform haben wir mit Thomas Wiegold gesprochen. Er ist Autor des Bundeswehr-Watchblogs “Augen geradeaus”.

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Im Moment ist die Stimmung einfach schlecht. Das merkt man an Äußerungen aus der Truppe und das merkt man an den Umfragen des Bundeswehrverbandes. – Thomas Wiegold

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AutoMobil | Das Summen der Motoren

Artikel


Mit einem Ploppen schließt die Autotür, wenn Sie den Zündschlüssel umdrehen, ertönt ein sattes Motorengeräusch. Warum klingt ein Auto wie es klingt? Ein ausgeklügeltes Sounddesign ist der Grund.


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AutoMobil | Das Summen der Motoren


Ercan Altinsoy
Ercan Altinsoyhat als Ingenieur ein Gehör für den richtigen Sound im Auto.

Das Ploppen der Autotür, das satte Motorengeräusch oder klackende Blinker – in einem modernen Auto gibt es rund 400 verschiedene Geräusche.

Geräusche im Auto sind nie zufällig: Allein Volkswagen beschäftigt rund 85 Mitarbeiter, bei Porsche sind es gleich 120 Menschen, die für den richtigen Sound sorgen.

Mit einem bestimmten Sounddesign können Hersteller sich nicht nur von anderen absetzen, sie stehen auch für eine bestimmte Qualität.

Welche Rolle Geräusche bei Autos spielen, hat uns Ercan Altinsoy vom Lehrstuhl für Kommunikationsakustik an der TU Dresden erklärt.

+++ AutoMobil wird präsentiert von Verkehrslage.de – dem Portal rund um Auto, Mobiles und Navigation +++

+++ AutoMobil jede Woche automatisch nach Hause bekommen? Dann hier den Podcast abonnieren. +++

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Wein der Woche | 50 Weine am Tag

Artikel


Es ist diesmal nicht nur ein Wein der Woche, es sind gleich mehrere tausend Weine. Finkus Bripp berichtet von seinen Geschmackserlebnissen als Juror bei einer großen Weinverkostung.


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Wein der Woche | 50 Weine am Tag

Unzählige Weine sind auf dem Concours Mondial de Bruxelles in Bratislava verkostet worden. Finkus Bripp war einer der Juroren und hat uns von der Veranstaltung erzählt.


Finkus Bripp
Finkus Brippberichtet diesmal von einer großen Weinverkostung.

Welche Flasche soll ich kaufen?

Die Jury vergibt verschiedene Medaillen an die besten Weine. Wir wollten wissen, wann sich ein Wein damit schmücken darf und wie man sich am besten für einen Wein entscheidet.

Und vor allem: warum hat sich Finkus dazu „Cotton Eye Joe“ von Rednex gewünscht?

Gleich ein Bier danach, zum Erfrischen.

Zum Glück hat sich sein Gaumen wieder erholt und er kann uns von seiner Woche als Juror erzählen.

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Jede Flasche ist anders […] das ist ja eigentlich das Schöne am Wein. – Finkus Bripp


Rednex – Cotton Eye Joe

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Reingehört: Bibio -Silver Wilkinson

Artikel
von August Hoffmann am 17.05.2013 um 09:41 Uhr


Gießkannen, Gartenscheren, Hunde und ein Blechdach haben eigentlich nicht viel mit Musik zu tun. Doch der britische Musiker Bibio hat sich für sein neues Album “Silver Wilkinson” an den Klängen eben dieser Dinge bedient, sie gesampled und in seine Musik integriert.


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Reingehört: Bibio -Silver Wilkinson

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Der Schnee schmilzt. Die Tage werden wärmer. Nach und nach stecken die Blumen ihre Köpfe aus dem Boden und fangen wieder an zu blühen. Der Frühling beginnt. Ungefähr dieses Bild entsteht in den ersten Takten von Silver Wilkinson, dem neuen Album von Bibio. Passend dazu trägt der Opener auch den Titel The First Daffodils – Die ersten Narzissen.

Die verschiedenen Jahreszeiten spielen für den Briten Stephen Wilkinson alias Bibio eine ganz besondere Rolle. Er vergleicht seine Alben mit den Jahreszeiten – symptomatisch dafür steht am Beginn von Silver Wilkinson der Frühlingsanfang. Doch nicht nur der Wechsel der Jahreszeiten beeinflusst Bibio sondern auch die Umgebung. Für den Briten war es selbstverständlich, seine Songs an unterschiedlichen Orten aufzunehmen – so wie Bibios persönlicher Favorit auf dem Album: Dye The Water Green.

Diesen Song verbindet Bibio mit seinem kleinen Schuppen im Garten. Dort hat er sich für viele musikalische Ideen inspirieren lassen und einige organische Sounds aufgenommen. Gerade diese Sounds – wie z.B. Hundebellen, Meeresrauschen oder das Knistern einer Schallplatte, lassen Silver Wilkinson lebendiger wirken. Sie verleihen der Musik einen kleinen Sepia-Effekt. Vor allem die ersten vier Songs klingen wie ein melancholischer Rückblick auf den letzten Sommerurlaub.

Erst mit À tout à l’heure bricht die Stimmung. Der Song treibt an und bleibt im Ohr.

À tout à l’heure ist ebenfalls in Bibios Garten entstanden. Das Wetter wäre zu schön gewesen, um sich einen Tag im Studio einzuschließen, erzählt der Brite. Also hat Bibio einfach im Garten weitergearbeitet. Mit einer Gitarre, einem Kassetten-Recorder und einem Sampler. Doch nicht nur das. Er hat auch auf einer Gießkanne getrommelt und mit einer Gartenschere hantiert. Das Resultat: Ein Song der nach Sonne und Sommer klingt und gute Laune versprüht.

Neben À tout à l’heure drängt sich aber auch You auf dem Album in den Vordergrund. Hier spielt Bibio mit einer gepitchten Stimme wie ein kleines Kind mit seinem Ball. Die ganze Zeit springen Gesangsfragmente von der einen Synthiebegleitung zur anderen. Doch plötzlich schwebt die Stimme fast nackt im Raum, um dann von einem breiten Bass wieder aufgefangen zu werden.

Wenn Bibio vor der Albumproduktion von Silver Wilkinson vor zwei Türen gestanden hätte – auf der einen steht Singer/Songwriter auf der anderen Elektronik geschrieben – dann wäre er vermutlich durch die Wand zwischen den beiden Türen gestürmt. Weil es Bibio allerdings nicht immer gelingt, die beiden Stile zu einem großen Ganzen zu verbinden, hat die Platte einige Schwachstellen. Die führen dazu, dass man ab und zu von der Musik abschweift. Die anderen, gelungenen Momente hingegen lassen das Album umso stimmiger werden. Dann erinnert Silver Wilkinson an die eigenen Träume, Sehnsüchte und Urlaub.

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detektor.fm präsentiert: 1984 auf Tour

Artikel
von August Hoffmann am 17.05.2013 um 09:10 Uhr


Der französische Musikexport wird derzeit von Daft Punk und Phoenix bestimmt. Dennoch hat Frankreich viele andere hörenswerte Bands zu bieten. Eine von ihnen ist 1984. Die waren sogar schon mit den Blood Red Shoes unterwegs und haben eine Tour in China gespielt. Im Februar ist ihr zweites Album „Influenza“ erschienen. Mit dem sind sie jetzt nach Deutschland. Wir verlosen Tickets.


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detektor.fm präsentiert: 1984 auf Tour

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Das Jahr 1984 war musikalisch gesehen ein wichtiges: The Smiths, Alphaville, Run DMC und die Red Hot Chili Peppers haben ihre Debütalben veröffentlicht, die Band Dinosaur Jr. hat sich gegründet und Wham! ihren Weihnachts-Smashhit Last Christmas veröffentlicht. Genau dieses Jahr hat sich die Band 1984 zu ihrem Namen gemacht. Sie will mit ihrer Musik die Stimmung des Jahres widerspiegeln. Vor allem ist der Bandname aber ein Bezug auf den gleichnamigen Roman von George Orwell.

Der musikalische Einfluss der frühen 80er Jahre ist bei 1984 nicht zu überhören. In der Tat erinnert ihr Sound manchmal an Joy Division. Kraftvoll, düster, treibend und ansteckend. Daher kommt auch der Titel ihrer aktuellen Platte: Influenza, der Name eines Grippvirus’. Produziert wurde das Album von den Blood Red Shoes. Für den Song Complain hat Sängerin Laura-Mary Carter sogar ihre Stimme geliehen.

Complain ist auch der Lieblingssong von 1984 Sänger und Gitarrist Etienne Nicolini. Er sagt, das sei der einzige Song auf Influenza, bei dem man das Gefühl hat, dass das Fieber nachlassen könnte. Am Ende packt es einen jedoch wieder und man ist zurück im Bann der Musik.

1984 wollen mit ihrer Musik anstecken und fesseln. Wer sich davon überzeugen möchte, dass das auch live funktioniert, kann das im Juni tun. Dann spielen 1984 vier Konzerte in München, Kassel, Wiesbaden und Bernburg. Wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze für die Konzerte. Einfach eine E-Mail mit dem Betreff „1984“ an musik@detektor.fm schreiben, den Vor- und Nachnamen sowie die Konzertstadt nicht vergessen. Die Gewinner werden von uns via E-Mail benachrichtigt.

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Reingehört: Clara Luzia – We Are Fish

Artikel


Wal-Gesänge und verzerrte Gitarren? Klingt zunächst nach einer merkwürdigen Kombination. Die findet man in diesem nicht etwa auf einer Meditations-CD für Hardrocker, sondern auf dem neuen Album “We Are Fish” von Clara Luzia.


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Reingehört: Clara Luzia - We Are Fish

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Eine Kooperation mit Kreuzer Online, dem Monatsmagazin für Kultur und Pop, Lifestyle und Stadtgeschehen.

Kreuzer-Webseite


Autor: Juliane Streich

Clara Luzia lässt auf We Are Fish Wal-Gesänge in die Musik einfließen. Ja genau: Walgesänge! Doch das sollte einen nicht abschrecken oder in meditative Stimmung versetzen. Schließlich dominieren auf We are Fish Schlagzeug, Bass und natürlich Gitarre .

Auf ihrem fünften Studio-Album We are Fish hat Clara Luzia statt der Lagerfeuergitarre den Verzerrer raus geholt. Damit unterstreicht sie ihre Texte lautstark. Es geht um Existenzielles: wie man fällt und wieder aufsteht, wie endlich das Leben und man selbst ist, wie einen die Dämonen heimsuchen. Oder auch mal davon, wie die Wolfsmenschen im Wald ihre Verwandlung tanzen.

Es ist nicht verwunderlich, dass Clara Luzia in ihren Liedern auch gerne mal protestiert. Schließlich ist sie in der Vergangenheit Jurorin beim Wiener Protestsongcontest gewesen. So behandelt der Titeltrack des Albums unter anderem das Müllproblem auf den Weltmeeren.

Trotz Popmelodien, Liebeskummer und Frauenstimme: Clara Luzia gelingt es auf We are Fish, aus den oft zu lieblichen Singer/Songwriterinnen-Platten heraus zu stechen. Und genau das ist es, das die Platte am Ende so angenehm macht.

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beat! – Ausgabe 04/2013

Artikel


In der aktuellen Ausgabe von beat! sprechen wir mit dem Rapper Damion Davis und und hören in seine neue Platte “Querfeldein” rein. Die Musik kommt unter anderem von A Tribe Called Quest, Kendrick Lamar und Snoop Lion.


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beat! - Ausgabe 04/2013

Die Sendung zum Nachhören:

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Playlist:

1. Antwon – Dark Denim
2. Elzhi – Blue Window
3. Damion Davis – Alter
4. Kendrick Lamar – The Art Of Peer Pressure
5. The Masqueraders – Can’t Nobody Love Me Like You Do
6. Snoop Lion – Smoke The Weed
7. Cro – Einmal um die Welt
8. Damion Davis – Stein auf dem Weg
9. Major Lazer – Get Free
10. A Tribe Called Quest – Can I Kick It
11. Toni L. – Der Funkjoker
12. Dilated Peoples – Worst Comes To Worst


Interview mit Damion Davis


Damion Davis
Damion Davis(Photo: PR)

Damion Davis steht immer unter Strom, will immer sofort Dinge umsetzen – ist also schlechtweg ein Macher. Außerdemm ist er Musiker, Schauspieler, Filmemacher und großer Basketball-Fan. Mit Querfeldein hat er jetzt ein neues Album am Start. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und ihn ins detektor.fm-Studio gebeten:

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Album des Monats: Damion Davis – Querfeldein

Damion Davis ist seit Jahren einer der interessantesten Vertreter der deutschen Hip Hop-Landschaft. Musikalisch hat sich der Berliner nie irgendeiner Nische zuordnen lassen. Und auch textlich schaffte er immer den Spagat, zwischen amüsant-verspielten Party-Tracks und tiefer gehenden, persönlicheren Songs. Diese Richtung verfolgt er auch auf seinem neuen Album konsequent weiter.

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Hip-Hop-News:

»Hip Hop News« herunterladen




Snoop Dogg macht jetzt Reggae, nennt sich Snoop Lion und will kein Gangster mehr sein.

Das ist auch besser so. Kritik gab’s aber schon wegen dieses Moves: Bunny Wailer, Gründer der Reggae-Gruppe The Wailers, warf ihm vor diesen Wandel nur aus kommerziellen Gründen vollzogen zu haben. Und warf ihm, wörtlich, arglistigen Missbrauch von Rastafari-Symbolen vor. Eigentlich wollte der Doggfather ja ohne Zoff auskommen

 




Bushido soll „Mafia-Clan“ Generalvollmacht gegeben haben.

Wie das Nachrichten-Magazin „Stern“ berichtet, soll der Rapper diese dem männlichen Mitglied einer in Berlin lebenden arabischen Familie ausgestellt haben – laut Bushido ein Freund. Damit kann der 37jährige in vollem Umfang über Bushidos Vermögen verfügen. Laut „Stern“ soll die Familie in kriminelle Geschäfte verstrickt sein. Dazu sollen Drogenhandel, Menschenhandel, Erpressung, Zuhälterei, Schutzgelderpressung und Geldwäsche gehören.




Roots bekommen Platin für „Things Fall Apart“.

Das Album erschien im Februar 1999 und wurde für einen Grammy nominiert. Es ist die vierte Platte der Roots und das erste Album mit Platin-Auszeichnung. Auf „Things Fall Apart“ ist auch der Track „You Got Me“, den die Roots mit Erykah Badu aufgenommen haben.




Etliche deutsche Hip-Hop-Künstler beim schweizerischen Touch-The-Lake-Festival

Mit am Start sind unter anderem Xavas, Cro und Marteria. Auch einige Künstler aus Ami-Land sind mit dabei. Neben den eben genannten Roots geben sich auch Kendrick Lamar und La Cocka Nostra die Ehre. Das Touch-The-Lake Festival steigt vom 05. Bis 07. Juli in Zürich.