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Neues Teil im Puzzle der Primzahlen: Mathematiker liefert Beweis

Artikel
von Adrian Geiler am 22.05.2013 um 18:50 Uhr


Ein chinesischer Mathematiker hat einen fundamentalen Beweis für die sogenannten Primzahlenpaare erarbeitet. Damit steht eines der Geheimnisse der Primzahlen vor der Auflösung.


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Neues Teil im Puzzle der Primzahlen: Mathematiker liefert Beweis


Albrecht Beutelspacher
Albrecht Beutelspacherhat das erste Museum für Mathematik in Deutschland gegründet.

2, 3, 5, 7, 11, 13, 17. Das sind die ersten von Abermillionen Primzahlen, also von Zahlen, die nur durch sich und eins teilbar sind. Die größte bisher gefundene Primzahl hat über 17 Millionen Stellen.

Seit Jahrhunderten versuchen Mathematiker auf aller Welt Beweise zu finden, warum die Zahlen so unregelmäßig auftreten – Erfolg hatte bisher noch keiner.

Beweis für Zwillingsprimzahlen

An der Universität von New Hampshire in den USA ist jetzt dem Mathematiker Yitang Zhang ein kleiner, aber wahrscheinlich bedeutender Durchbruch gelungen.

Zhang hat einen Beweis für die sogenannten Zwillingsprimzahlen gefunden. Das sind Primzahlen, die einen Abstand von 2 haben, also 3 und 5 oder 11 und 13.

Was genau der Beweis von Zhang besagt und warum Primzahlen in unserer Welt so wichtig sind, das weiß Albrecht Beutelspacher. Er ist Professor für Mathematik an der Universität Gießen und Gründer des ersten Museums für Mathematik in Deutschland, dem „Mathematikum” in Gießen.

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Deutsches Champions League-Finale: Teil 2 – Borussia Dortmund

Artikel
von Adrian Geiler am 22.05.2013 um 18:48 Uhr


Dortmund oder Bayern – das ist die große Frage vor dem ersten deutschen Champions League-Finale. Im zweiten Teil der Themenwoche blicken wir auf die Saison des BVB.


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Deutsches Champions League-Finale: Teil 2 – Borussia Dortmund


Andreas Mann
Andreas Mannist Redakteur und Reporter beim Fußballradio 90elf.

Die Fußballwelt blickt nach London: Am Samstag steigt in Wembley das erste deutsch-deutsche Finale der Champions League Geschichte. Entweder der FC Bayern München oder Borussia Dortmund setzen sich dann die Fußball-Krone Europas auf. Diesem besonderem Spiel widmen wir uns die ganze Woche.

Der BVB – wie im Märchen

Nachdem sich am Dienstag alles um den FCB gedreht hat, widmen wir uns heute Borussia Dortmund. Der BVB erlebt seit der Fast-Insolvenz 2005 einen märchenhaften Aufstieg.

Wie die Borussia ins Finale gekommen ist und wie der BVB sich durch Trainer Jürgen Klopp veränderte, das weiß Andreas Mann. Er ist Reporter beim Fußballradio 90elf und hat Dortmund durch die Champions League begleitet.

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Zusammen mit Jürgen Klopp, das ist einfach ein unfassbares Mannschaftsgefüge beim BVB. Die flaxen miteinander, die haben Spaß miteinander. – Andreas Mann (90elf)

+++ In Teil 3: Ein allgemeiner Blick auf den deutschen Fußball +++

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Reingehört: When Saints Go Machine – Infinity Pool

Artikel
von Gregor Schenk am 22.05.2013 um 17:24 Uhr


Schweden und Popmusik, das ist wie Italien und Eis oder Mexiko und Guacamole: Das gehört einfach zusammen. Aber nicht nur Schweden hat musikalisch viel zu bieten. Vor allem das kleine Dänemark exportiert in den letzten Jahren durch die Bank tolle Bands. Eine dieser Bands, When Saints Go Machine, hat jetzt ihr drittes Album „Infinity Pool“ veröffentlicht.


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Reingehört: When Saints Go Machine - Infinity Pool

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Hip Hop Beats, ein Rapper – Moment, ist das wirklich die richtige Platte? Sie ist es. Infinity Pool von When Saints Go Machine überrascht vom ersten Beat an – und von da an jede der 46 Minuten bis zum letzten Takt. Dabei sollte man genau das mittlerweile von den vier Dänen gewohnt sein. Denn so war es auch auf ihrem vorigen Album, dem versponnenen Konkylie – ein großer Chartserfolg in ihrer Heimat.

Doch mit Konkylie hat Infinity Pool nur noch wenig gemein. Wie die beiden Namen der Alben schon andeuten – Konkylie ist das dänische Wort für das Muschelhaus der Einsiedlerkrebse – haben sich When Saints Go Machine von der Natur in die Zivilisation vorgewagt: der Sound auf „Infinity Pool“ ist urban, die Lyrics kreisen um Konsum und Vergänglichkeit. Was passt da besser als ein Rap-Track zur Einstimmung?

Vier Perspektiven, ein Ergebnis

Nikolaj Vonsild, Silas Moldenhawer, Jonas Kenton und Simon Muschinsky verstehen sich in aller erster Linie als Produzenten, erst danach als Band. Und so ist das Album auch nicht wie gewöhnlich in einer gemeinsamen Studiosession entstanden, sondern gleichzeitig an vier verschiedenen Orten. Jeder der vier basteltete für sich an einzelnen Elementen, die sich dann nach und nach zu Tracks und Songs entwickelten. Modulierte, geloopte Gitarren und orchestrale Streicher fügen sich so ganz organisch in schimmernde Synthies und schaffen einen komplexen Klangraum zwischen Natur und Technik.

In diesem Raum schwebt Nikolaj Vonsilds ätherischer Gesang. Sein Falsett bricht zwischen den Silben, umhüllt wie Nebel die computergenerierten Klänge und verflüchtigt sich wieder. Textzeilen verschwimmen, er nutzt seine Stimme als Instrument: flatternd, körperlos.

Als Cyberspace noch ein Ort der Utopie war

Die Songs sind eigenwillig gestaltet und folgen selten klassischen Popsong-Strukturen. Intros werden ausgiebig zelebriert, Breaks und sogar Stille treffen den Hörer immer wieder an unerwarteter Stelle. Doch bei aller Experimentierfreude bleiben When Saints Go Machine ein Club-Act. Und so wummern die Bässe, fordern zarte Beats zum Tanz auf.

Die Sea-Punk-Ästhetik mit 90er 3D-Animation eines sogenannten Infinity Pools auf dem Albumcover ist zwar mittlerweile auch nix neues mehr – trotzdem gibt das Cover perfekt den Höreindruck des Albums wieder, denn es erinnert an eine Zeit in der das Netz, der Computer, verheißungsvoll schien und der virtuelle Cyberspace ein Ort der Utopie war. Wenn die eklektische blogging-plattform Tumblr einen Sound hätte, dann wäre es dieser hier.

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Futurologie – Die Zukunft als Forschungsfeld

Artikel
von Florian Leue am 22.05.2013 um 17:00 Uhr


Worauf bewegt sich unsere Gesellschaft zu? Und wie wird unser Leben in Zukunft aussehen? Damit beschäftigt sich die Futurologie, auch Zukunftsforschung genannt. Was verbirgt sich dahinter?


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Futurologie - Die Zukunft als Forschungsfeld

Fliegende Autos, eine Welt ohne Krankheiten oder auch eine durch den Klimawandel zerstörte Erde – wie sieht unser Leben in Zukunft aus?

Ein Blick in die Glaskugel

Diesem Feld der wissenschaftlichen Forschung widmet sich die Futurologie – auch Zukunftsforschung genannt. Sie beschäftigt sich mit möglichen Entwicklungen auf technischen, wirtschaftlichen und sozialen Gebieten. Doch wie kann man etwas erforschen, von dem man nicht einmal genau weiß, ob es überhaupt eintritt?

Wissenschaft oder Spekulation?

Das haben wir Dr. Michael Opielka gefragt. Er ist wissenschaftlicher Leiter am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin.

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Zukunft ist nicht nur die Verlängerung der Vergangenheit und nicht nur die Verlängerung der Gegenwart, sondern immer wieder ist Zukunft auch etwas, das neu in die Welt hineinkommt. – Michael Opielka

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Musikvideo der Woche: David Bowie mit “The Next Day”

Artikel


Im Musikvideo der Woche klaut David Bowie der katholischen Kirche die rosarote Brille. “The Next Day” ist der nächste Kurzfilm zum gleichnamigen Album.


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Musikvideo der Woche: David Bowie mit “The Next Day”


Maurice Gajda
Maurice Gajdahat die sehenswertesten Musikvideos im Blick.

Zehn Jahre mussten Fans auf das neue Album von David Bowie warten. Neben den neuen Songs werden die Bowie-Jünger dafür mit kunstvollen, kurzfilmartigen Musikvideos belohnt.

Zuletzt konnte man Bowie gemeinsam mit Tilda Swinton als alterndes Spießerpärchen in “The Stars (Are Out Tonight)” bewundern.

Bowie schockt die Kirche

Gar nicht spießig geht es im Musikvideo zu “The Next Day” zu: Gary Oldman spielt darin einen fieser Priester und Marion Cotillard ist als Prostituierte zu sehen. “The Next Day” spielt in einer Untergrund-Kneipe, die einem Sündenpfuhl gleicht. So viel Unzucht geht der katholischen Kirche natürlich gegen den Strich. YouTube hat Bowies Musikvideo kurzzeitig gesperrt, nun ist es mit einer Altersfreigabe ab 18 versehen.

Sigismondi führte wieder Regie

Regie führte erneut die Fotografin und Musikvideoregisseuin Floria Sigismondi. Sigismondi hatte bereits bei “The Stars (Are Out Tonight)” und bei zwei weiteren Bowie-Videos Ende der 90er die Fäden in der Hand.

Wie gut “The Next Day” auch ohne große Effekthascherei schockt, hat uns Maurice Gajda von pop10 erklärt.

Musikvideo der Woche: David Bowie mit “The Next Day”

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detektor.fm präsentiert: Uniopenair Bayreuth 2013

Artikel
von Gregor Schenk am 22.05.2013 um 15:35 Uhr


Ein Vierteljahrhundert gibt es das Uniopenair Bayreuth nun schon. Was als kleines studentisches Projekt begann, ist mittlerweile zu einem überregional bekannten Festival gewachsen. Und auch in diesem Jahr hat das Uniopenair ein sehenswertes Line-Up zu bieten. Wir gratulieren zur Jubiläumsausgabe und verlosen Tickets.


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detektor.fm präsentiert: Uniopenair Bayreuth 2013

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25 Jahre Uniopenair Bayreuth. Seit einem Vierteljahrhundert treffen sich Indie-Bands und mittlerweile über 1.000 Besucher zum Stelldichein auf dem Campus der Uni Bayreuth. Für ein Festival das Jahr für Jahr ehrenamtlich und mit viel Herzblut auf die Beine gestellt wird, ist das nicht selbstverständlich. Und über die Jahre hat es sich gemacht. Vom studentischen Projekt zum überregional bekannten Festival. Das familiäre Flair aber ist geblieben.

Das Line-Up kann sich auch dieses Jahr sehen lassen. Einer der Headliner sind die Berliner Elektro-Bastler Brand Brauer Frick. Die stehen für Minimal-Techno mit „richtigen“ Instrumenten. Und auch auf der Bühne verfehlt die minimale Instrumentierung ihre Wirkung nicht.

Wenn wir live spielen, benutzen wir keinen Computer in dem Sinne, dass wir einen Sequenzer laufen haben. Der steht eigentlich nur in der Ecke und spielt ein paar Samples ab, die wir über Midi triggern. Live spielt Daniel Schlagzeug, Paul hat zwei Electribe-Sequenzer/Sampler und ich habe ein Keyboard und einen kleinen Moog-Bass. Dazu gibt es ein Mischpult und ein paar elektronische Drumpads. Das war’s eigentlich schon.

Electropop und Indierock im Einklang

Außerdem auf der Bühne beim Uniopenair Bayreuth stehen in diesem Jahr Steaming Satellites. Die Band aus Salzburg hat eine Vorliebe für psychedelischen 70er-Jahre-Rock. Das konnte man auch neulich im detektor.fm-Studio nicht überhören. Und auch mit „vollem Besteck“ können Steaming Satellites ordentlich rocken.

Neben Rock gibt es auf dem Uniopenair auch Electropop. Dafür sorgt die deutsch-kanadische Band Wrongkong. Gute Live-Qualitäten hat sich die Band ganz automatisch angeeignet, sagt Gitarrist Tommy Yamaha.

Wenn du eine unbekannte, junge Band bist, dann spielst du entweder auf Festivals oder auf Feiern. Jedenfalls kennen dich die meisten Leute nicht. Dann ist es schwer, sich auf die Bühne zu stellen und ruhige Sachen zu spielen, weil du eher dafür da bist, die Leute anzuheizen, gerade auf Festivals. Und das hat sich unbewusst auf das Songwriting ausgewirkt. Da war der Ansatz schon immer eher nach vorne, vor allem die Frage: Wie klingt das live?

Brandt Brauer Frick, Steaming Satellites und Wrongkong. Dazu kommen Die Vögel, The Mustard Tubes Claire, Christian Löffler und eine Aftershow-Party, auf der unter anderem detektor.fm-Musikchef Gregor Schenk für Tanzlaune sorgt.

Wir verlosen Tickets

Für das Uniopenair Bayreuth am 15. Juni verlosen wir Tickets. Einfach eine Mail schreiben an musik@ detektor.fm mit dem Betreff „Uniopenair 2013“. Vor- und Zuname nicht vergessen. Die Gewinner werden von uns per Mail benachrichtigt.

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Was haben wir gelernt? | Geschichten, die gibt’s gar nicht

Artikel
von Adrian Geiler am 21.05.2013 um 19:03 Uhr


Dramatik, Tore und überraschende Wendungen. Das Finale der 50. Bundesligasaison hatte es in sich – findet auch Sven Herold.


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Was haben wir gelernt? | Geschichten, die gibt’s gar nicht


Sven Herold
Sven Herold hält das Bundesligafinale für besser als so manchen Hollywood-Blockbuster.

Düsseldorf gerettet, Augsburg in der Relegation, Hoffenheim direkt in die 2. Bundesliga abgestiegen. Das war die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der 50. Bundesligasaison.

Was dann innerhalb der letzten 90 Minuten der Saison 2012/2013 passiert ist, hat selbst den erfahrensten Sportreportern die Sprache verschlagen.

Aber nicht unserem Sportkolumnisten Sven Herold. Er findet noch die richtigen Worte.

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So ein Abstiegsfinale in der Bundesliga – das kannst du ja nicht planen. – Sven Herold

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“Bibel der Psychologen”: Regelwerk für Diagnosen erhält Überarbeitung

Artikel
von Johanna Kelch am 21.05.2013 um 18:21 Uhr


Alle psychischen Krankheiten sind in einem Buch aufgelistet: Dem DSM. Was dort nicht erfasst ist, kann nicht diagnostiziert werden – und folglich nur schwer behandelt. Das Regelwerk erhielt nun seine fünfte Überarbeitung. Aber die Neuerungen sorgen für Diskussionen.


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“Bibel der Psychologen”: Regelwerk für Diagnosen erhält Überarbeitung


Andreas Heinz
Andreas Heinzist Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité.

Der „Diagnosekatalog für psychische Störungen“ gilt als die Bibel der Psychologen. In San Francisco wurde jetzt von der “American Psychtric Association” die fünfte Ausgabe des DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) vorgestellt.

Übersicht psychischer Krankheiten

Der Katalog erläutert alle Arten psychologischer Krankheitsbilder: Esstörung, Depression, ADHS und viele mehr.

 

In Deutschland verschlüsseln Ärzte ihre Diagnosen nach dem sogenannte ICD-10-Regelwerk. Und das wiederum ist stark vom amerikanischen Regelwerk beeinflusst.

Unsicherheit bei Experten

Viele Mediziner und Wissenschaftler sind nun beunruhigt, da alte Diagnosen wegfallen und neue hinzukommen. Manche Experten befürchten gar einen Anstieg von Diagnosen. Ist die Überarbeitung des Diagnosekatalogs also wirklich notwendig und sinnvoll?

 

Andreas Heinz, Leiter der Klinik für Psychatrie und Psychotherapie der Charité Berlin, erklärt den Inhalt des neuen Regelwerks.

 

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Die Idee: zwei Diagnosen fallen weg und eine neue kommt dazu. Das Problem: Man banalisiert die Krankheiten. – (Andreas Heinz, Charité Berlin)

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Album der Woche: The National – Trouble Will Find Me

Artikel
von Juliane Neubauer am 21.05.2013 um 20:09 Uhr


Als The National ihre neue Single „Demons“ ankündigten, waren alle gespannt. Und dann bekamen wir genau das, was wir erwartet haben. Genau so vertraut klingt auch ihr neues Album „Trouble Will Find Me”. Beim genauen Hinhören hat sich dann aber doch etwas verändert.


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Album der Woche: The National - Trouble Will Find Me

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Drei Jahre nach ihrem letzten Album High Violet gibt es wieder Neues von The National aus Brooklyn, New York. Neues, das vertraut nach Altem klingt. Als hätten sie gesagt: „Wir nehmen das, was wir am besten können und packen noch eine Schippe Selbstsicherheit und Klarheit dazu.”

Trouble Will Find Me heißt ihr neues Werk und verrät schon im Titel, dass sie sich nicht länger von schlechten Gefühlen übermannen lassen werden. Vielmehr stellen sie sich Herausforderungen gegenüber, akzeptieren ihre Schwächen als Teil des Lebens.

Familienbande

Ihr sechstes Album scheint im Vergleich zu vergangenen harmloser. Es fehlen die Songs, in denen Sänger Matt Berninger sich verliert. Aber spätestens nach mehrmaligem Hören entdeckt man die Brisanz der neuen Stücke. “Baby you gave me pain and tears“, singt Berninger zart, ganz ohne Vorwurf, einfach nur wie eine Feststellung am Ende der Ballade This Ist The Last Time.

Die Frauenstimme im Hintergrund gehört der Sängerin St. Vincent, mit ihr haben The National nicht zum ersten Mal zusammengearbeitet. Auch Sufjan Stevens, Sharon van Etten und andere befreundete Musiker hat sich die Band ins Studio geholt.

An Trouble Will Find Me haben aber nicht nur Freunde, sondern auch Verwandte mitgewirkt. Im Booklet gibt es Kunst von verschiedenen Künstlern zu sehen, darunter ist auch ein Bild von Matt Berningers Mutter Nancy. Und auch sein Bruder Tom ist seit einiger Zeit mit der Band unterwegs. Während ihrer Tour zu High Violet sollte er als Tour-Assistent eine Dokumentation über die Band drehen. Am Ende ist es ein sehr ehrlicher Film über The National aber vor allem um die Brüder Berninger geworden.

Vertraute Freunde

Matt Berninger versteht sich heute mit seinem Bruder so gut wie nie und er geht voll in seiner Vaterrolle auf. Und das hört man ihm auch an. Seine Texte sind klarer denn je und sein Barriton klingt noch tiefer. Ganz so als wäre Ruhe eingekehrt in sein Leben.

Mit The National ist es wie mit vertrauten alten Freunden. In den ersten Jahren überrascht und beeindruckt man sich immer wieder, lernt von einander und teilt die emotionalsten Momente. Mit den Jahren genießt man dann irgendwann vor allem das Gefühl, sich auf den anderen verlassen zu können und zu merken, dass man miteinander älter wird. Es lohnt sich bei Trouble Will Find Me ganz genau hinzuhören. Die Zeiten scheinen sich beruhigt zu haben dennoch sind sie nicht weniger bedeutend.

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Fortschritt | Festplatte voll, aber Laptop noch gut – was tun?

Artikel


Der Laptop ist eigentlich noch gut, aber die Festplatte voll. Nun könnte man immerzu externe Festplatten mit sich herumtragen – ziemlich unhandlich. Doch es gibt Möglichkeiten: von Nachrüst-Kits, Netzwerk-Festplatten und Online-Lösungen…


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Fortschritt | Festplatte voll, aber Laptop noch gut - was tun?

Egal ob Filme und Serien, die langjährige Musiksammlung, aufwendige Spiele oder spezielle Programme: inzwischen landet immer mehr an Daten auf den Festplatten.

Was bei einem heimischen PC meist kein wirklich großes Problem ist – eine neue Festplatte ist da recht einfach reingeschoben – wird für Notebooks und Laptops schnell zu einer Herausforderung. Denn da kann man nicht wirklich viel aufrüsten.

Und so passiert es mitunter, dass der Laptop vielleicht nicht mehr ganz taufrisch, aber durchaus noch total okay ist – aber man ihn eigentlich kaum mehr benutzen kann, weil eben kein Platz mehr ist. Mit ein paar Tipps kann man sich hier aber vielleicht das Geld für einen neuen sparen:

»Fortschritt – Tipps für volle Festplatten« herunterladen

Das Gespräch zum mitlesen

Wenn der Platz auf der Festplatte langsam eng wird: ab wann wird’s denn problematisch?

So als Faustregel kann man sagen: zehn Prozent der Festplatte müssen frei bleiben. Den Platz brauchen die Betriebssysteme einfach, um Daten hin und her zu schaufeln. Drunter wird’s gefährlich. Weil das System sich dann ausbremst und heiß läuft.

Und wenn das bei mir so ist, was sollte ich tun?

Bevor wir über Lösungen nachdenken, die Geld kosten, kann man mit ein paar Helfern versuchen, noch Speicherplatz freizuschaufeln. Da gibt es zum Beispiel Programme, die die Festplatte durchscannen – und die größten Dateien finden und bildlich darstellen. Da kann man dann sehr einfach überlegen, ob man die jeweils noch braucht.

Es gibt außerdem Programme, die Dubletten finden. Also Dateien, die doppelt und dreifach irgendwo in den Tiefen des Systems gespeichert sind.

Und dann haben die Laptops ja immer auch eine Vielzahl von Testversionen und Demos irgendwelcher Programme drauf. In den meisten Fällen nutzt man die nie – also löschen. Und was auch viel Platz frisst: Backups, Datensicherungen. Die sollten ohnehin nicht auf der Festplatte liegen, auf der auch das System läuft. Also: die einfach extern speichern, und sei es erstmal auf DVD-Rohlingen oder im Büro oder so.

Jetzt sagen wir mal: das reicht alles nicht. Der Laptop tuts noch problemlos. Aber die Festplatte ist voll.

Dann musst du ein paar Mark in die Hand nehmen. Man könnte da eine zweite Festplatte einbauen – und zwar anstelle des DVD-Laufwerks. Hier gibt es fertige Einbau-Kits. Die bieten zum einen ein Gehäuse für das ausgebaute DVD-Laufwerk. Das wird nach dem Umbau also ein externes Laufwerk, das man nur anstöpselt, wenn man es braucht. Diese Umbau-Kits beinhalten dann einen Einbaurahmen für eine zweite Festplatte, der anstelle des DVD-Laufwerks eingesetzt wird. So kann man den dort freigewordenen Platz nutzen.

Idealerweise gleich für eine SSD – also eine Festplatte der neuen Generation. Dort dreht sich keine Scheibe mehr, sondern die arbeiten im Prinzip wie USB-Sticks, mit Flash-Speicher. Und sind darum deutlich schneller. Wenn man zum Beispiel das Betriebssystem und häufig benutzte Programme dort drauf legt, dann wird das gesamte System enorm schneller. Und Speicherplatz hat man auch gewonnen.

Ist leider nicht ganz billig: so 40-80 Euro kosten die Umbau-Kits. Das lohnt sich schon, weil da alles benötigte Spezialwerkzeug und genaue Anleitungen dabei sind. Und dann kommt noch die SSD dazu: die kleineren liegen mit 128GB so bis 200 Euro. Große SSD aber mit 500GB können bis 400 Euro kosten. Wer den Geschwindigkeitsschub nicht möchte: der greift eben zu normalen Festplatten, die mit genug Speicherplatz deutlich unter hundert Euro zu kriegen sind.

Nun traut sich das ja nicht jeder zu, am Laptop rumschrauben. Die Garantie verfällt da ja mitunter auch. Gibt’s auch Lösungen ohne Geschraube?

Also: grundsätzlich kann man den Einbau auch vom Fachbetrieb machen lassen. Kostet etwas mehr, klappt dafür aber – und die Garantie bleibt. Aber es stimmt, man MUSS nicht unbedingt am Laptop rumschrauben, wenn die Festplatte zwar voll, aber das Gerät noch total okay ist. Eine Netzwerk-Festplatte, kurz NAS, ist da der Weg zum Glück. Die stöpselt man zuhause einfach an den Router an. Und dann hat man einen zentralen Speicher, auf den Geräte im heimischen Wlan zugreifen können.

Unterwegs aber komm ich da nicht ran?!

Lange war das so. Weil die NAS zwar einen Fernzugriff ermöglich, die Einrichtung aber für Jedermann eben doch nicht so leicht war. Da hat sich sehr viel getan. Inzwischen kann die Einrichtung eines solchen Fernzugriffs auch von Netzwerk-Laien in wenigen Minuten geschafft werden – die Dinger haben alle schöne grafische Benutzeroberflächen, die einen da durchführen. Und dann kann man von überall aus über das Internet auf diese Festplatte zugreifen. Über spezielle Webseiten. Einige Hersteller haben dafür sogar eigene Apps fürs Smartphone und Tablet.

Das einzige, was man hier braucht, ist ein einigermaßen schneller Upstream dort, wo diese Netzwerk-Festplatte steht. Unsere privaten DSL-Anschlüsse sind recht fix beim Daten herunterladen. Beim Daten wegschicken oftmals nicht so. Allerdings: um Musik von dieser Festplatte zu streamen, oder Fotos, oder an Dateien heranzukommen, da reicht das in den allermeisten Fällen. Nur für Filme gucken in Echtzeit dürfte das eng werden.

Was kostet der Spaß?

Hier ist es in den vergangenen Jahren sehr viel günstiger geworden. NAS mit 3.000 Gigabyte gibt es schon für deutlich und 200 Euro. Und da die auch mit anderen Geräten zusammenarbeiten – SmartTV-Fernsehern zum Beispiel – lohnt sich das recht schnell.

Man hört ja jetzt auch immer mehr von Cloud-Lösungen zum Speichern. Ist das eine Möglichkeit, wenn meine Festplatte voll ist, aber der Laptop sonst noch gut funktioniert: einfach alles online ablegen?

Also, man muss da unterscheiden zwischen kostenlosen Angeboten: Google Drive, Dropbox, Skydrive. Die sind für ein paar Fotos und ein Musikalben natürlich okay. Als Festplatten-Ersatz reicht das aber nicht.

Hier gibt es inzwischen durchaus auch Angebote, wo die Online-Speicher wie ein Verzeichnis oder Laufwerk im Betriebssystem anwählbar sind.

Die kosten bei den großen Anbietern aber auch mal so 20€ pro Monat. Und man muss online sein, um an die Daten zu kommen. Auf der anderen Seite sind sie sicherer: weil wenn die NAS zuhause kaputt geht, und keine Sicherung auf einer anderen Platte gemacht wurde, sind die Daten futsch. Mit einem Cloud-Speicher kann das schonmal nicht passieren. Dafür hat ein privates Unternehmen meine Daten, mit allen Sicherheitsfragen und der Gefahr, dass das eines Tages einfach Pleite ist.