Habt Ihr schon einmal nachgezählt, wie oft Ihr gefrühstückt habt? Ich frühstücke ja eher selten, eigentlich nur an Wochenenden. Das sind dann pi*Daumen 100 Mal im Jahr.
Die Mannen, die sich regelmäßig um das Frühstückshörnchen des @manuspielt versammeln, haben das in den letzten zweieinhalb Jahren 750 Mal gemacht. 750 Sendungen, 750 Spiele, Themen und Ereignisse. 750 Mal Planung, Aufzeichnung, Veröffentlichung.
Das nötigt Respekt ab. Vor allem da ich darum weiß, wie verdammt hart das auf Dauer sein kann. Um so schöner, dass sich keinerlei Abnutzungserscheinungen erkennen lassen bei diesem wochentäglichen Videospielpodcast, der mir inzwischen zur liebgewonnen Gewohnheit geworden ist.
Ich hole mir oft Rat und Tipps, Anregungen und Ablehnungen bei Insert Moin ab, denn eigentlich spiele ich gerne, habe nur leider viel zu wenig Zeit, um diesem ältesten meiner Hobbies nachzugehen. Da kommen die meist “mittelkurzen” Folgen von Insert Moin gerade recht, denn hier gibt’s selten eine Abspeisung in 10 Minuten, meist dauern die Folgen zwischen 20 und 40 Minuten, hin und wieder auch länger, wenn das Thema nur episch genug ist.
Hervorragend als Archiv lassen sich die alten Sendungen nutzen, schließlich bin ich ein Knicksack und kaufe gerne etwas abgehangene Spiele zum Grabbeltischpreis, wie letztens Max Payne für 14€. Da kommt das gute alte Archiv auf den alten Seiten des Podcasts gerade recht. Da ein Archivfeed fehlt (soweit ich weiß), werdet Ihr die allerdings auf der Webseite hören müssen oder die Audiodatei herunterladen. Was kein Problem sein sollte, schließlich macht man das nicht jeden Tag.
Dennoch sind es natürlich die aktuellen Folgen, um die es hauptsächlich geht. Ob es sich dabei um Indiespiele oder AAA-Games dreht, ob Developer oder Journalisten eingeladen werden oder versucht wird, aktuelle Spielestarts zu dokumentieren: die Folgen entfalten immer ihren irgendwie eigenen Charme. Dazu gehört auch, dass die Tontechnik trotz 750 Folgen zwar wirklich problemlos hörbar ist, aber doch ein wenig wie mit der heißen Nadel gestrickt klingt. Was im übrigen Skype geschuldet ist.
Nun gibt’s zur 750 auch eine ziemlich epische Sondersendung, die fast zwei Stunden dauert, randvoll mit Grüßen aus der Gamingpodcasterlandschaft ist, Hörerfragen beantwortet und so einiges aus der Geschichte und Entstehung von Breakfast at manuspielts/Insert Moin verrät.
Und wem das alles zu langweilig ist: Die Kommentare, die sich die Superlever-Podcaster regelmäßig in die Posts schreiben sind alleine schon Unterhaltung genug…
Wenn es jetzt vielleicht hin und wieder einen Sonntags-BAM geben würde, wäre ich restlos glücklich. Aber irgendwo muss ja noch Luft nach oben sein für die 1000te Sendung.
Glückwunsch die Herren!








