staatsbürgerkunde: Zeitungen und Magazine

Die Familie Fischer hat sich wieder zusammengesetzt und verpodcastet, was früher einmal war. In der DDR war.

Dieses Mal geht es um Printprodukte, genauer gesagt Zeitungen und Magazine. Wie sah es in der Landschaft der Tageszeitungen aus? Mit der Verfügbarkeit, der Freiheit der Presse, der Gleichschaltung? Konnte und wollte man ein Abo haben? Oder musste man gar?

Magazine nehmen einen zweiten Teil dieser knapp 41 Minuten in Anspruch und beleuchten die wenigen, oft konkurrenzlosen Presseprodukte, von denen heute nur noch wenig existieren und entweder in die Pleite absackten oder von Verlagen aus Westdeutschland geschluckt wurden. Auch hier: wie sah die Beschaffungslage aus und gab es auch was aus dem Westen?

Interessant finde ich zwei Aspekte. Zuerst stutze ich bereits bei der Erwähnung, dass man als Journalist in der DDR nicht schreiben durfte, was man wollte. Die Frage, ob das heute sehr viel anders ist, halte ich nicht für einen verschwörungstheoretischen Ansatz. Sicher darf man das nicht miteinander vergleichen, ohne die jeweiligen Umstände im Auge zu behalten. Dennoch, hier hat mein Kopf mal eine Weile Pause machen wollen und nachdenken.

Der zweite angesprochene Aspekt ist gänzlich unpolitisch: Wieso sind Printprodukte heute so gestalterisch überfüllt, undurchdacht und “hektisch”? Wieso werden heute Inhalte so marktschreierisch unters Volk gebracht, dass man sich als halbwegs anspruchsvoller Mensch nur angewidert abwenden mag? Das hat nun nur in zweiter Linie mit der DDR zu tun, mehr mit der “Zeitenwende” im Printbereich, aber beides fällt ja nahezu in die gleiche Zeit. Ich finde es einfach interessant, dass diese Erkenntnis nicht nur unter Fachleuten auffällt.

Jetzt fange ich schon an, im Blog abzuschweifen… Ihr wollte diese Folge hören. Wie alle anderen acht übrigens auch!

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