schöne ecken: Tallinn

Tallinn also dieses Mal. Die zwei Enden des Gespräches in unterschiedlichen Ländern, eines in Deutschland, eines in Estland.

Eine gute Gelegenheit, endlich mal die Schönen Ecken zu erwähnen. Was Helge und Cornelis tun, muss ich Euch nicht näher erläutern, oder? Schließlich ist ihr Podcast einer der bekannteren hier in Deutschland und irgendwie hat jeder mal das Loblied auf ihre Arbeit gesprochen, nur ich noch nicht. Weshalb das so ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.

Manches ist einfach, wie es ist :)

Und die Schönen Ecken sind ein Podcast mit einem Konzept, dass erfunden werden müsste, würde es das nicht schon geben. Oder weiter gefasst: Es muss dringend kopiert werden. Sowas müsste es in doppelter, dreifacher und im Dutzend geben. Immer vorausgesetzt, die Qualität würde mitkopiert werden.

Das nächste schöne an diesen Ecken ist, dass sie mir einen erheblichen Teil der Arbeit abgenommen haben, die ich mir gestern Abend zurecht gelegt habe. Nämlich Höranweisungen für diesen Podcast. Die meinigen waren bei weitem nicht so ausgegoren und detailiert. Deshalb empfehle ich vor dem Hören dringend, diesen Text zu lesen. Er erklärt Euch, wie man das am besten macht und maximalen Genuss und Erlebnis rausholt.

Ich habe sowieso das Gefühl, hier bestenfalls für’s Archiv zu schreiben. Für den Fall, dass jemand, der just nach Deutschland immigriert ist und über diesen Podcast stolpert eine zweite Meinung braucht. Oder eher zehnte.

Lieber Immigrant: Hören!

Vielleicht kommst Du ja aus Tallinn und kannst etwas darüber hören, wie viele Facetten deine Stadt aufweist. Was kein Wunder ist, wenn man sich ihre wechselvolle Geschichte anschaut: Gründung, Dänen, dann Deutscher Orden, Schweden, Eigenständigkeit, Sowjetunion und nun wieder selbständig. Mit dem Hafen zusammen ergibt das eine Mischung, die sicher nicht an allen Stellen ihre vielfältigen Ursprünge klar herauszuheben vermag.

Vermutlich kommen aber sehr wenige der Hörer aus Tallinn und können hier etwas lernen. Und wenn’s nur Fernweh ist.