Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf Andres Podcast gestoßen bin. Irgendwas mit Twitter.
Und ich weiß auch gar nicht so recht, wie ich Euch den erklären soll, ohne Blödsinn zu reden. Ich versuche es erst gar nicht, weise Worte zu wählen.
Stellt Euch vor, Ihr sitzt am Frühstückstisch, trinkt einen ersten Kaffee, glotzt aus verklebten Augen auf ein gängiges Medienwiedergabegerät (Zeitung, Notebook, iPad, was weiß ich) und plötzlich klingelt das Telefon.
Am Telefon ist ein beliebiger Mann mittleren Alters – im Hintergrund hört Ihr Straßengeräusche – der anfängt, Euch Nachrichten der letzten Tage mit verstellter und gespielter Sprecherstimme vorzulesen. Die originalen Nachrichten garniert er zwischendrin immer wieder mit Wortspielen, die gerne und auch meistens auf die Namen der beteiligten Personen abzielt. Zensierke ist da noch die harmlose Variante.
Wenn dann die Nachricht vorgelesen ist, nimmt die geheimnisvolle Stimme am anderen Ende der Leitung wieder einen normalen Tonfall an und beginnt, die Nachricht zu kommentieren. Dabei kann man sich beim Stil getrost an fefe erinnern, der im Übrigen auch oft genug zitiert wird.
Nein, Andre spielt nicht fefe nach. Auch wenn das vermutlich der eine oder andere unterstellen wird. So viel Output wie Andre hat fefe nämlich – jedenfalls in seinem Blog – nicht.
Compod wird man mögen. Oder auch nicht. Dazwischen wird’s wohl wenig geben, denn das Konzept ist doch sehr speziell. Andre nimmt unterwegs auf, also auf der Straße. Wo er da rumläuft und warum, ich kann es Euch nicht sagen. Der Straßensound hat was, ein startendes Flugzeug, das von links nach rechts im Kopfhörer fliegt, während Andre spricht, ist nicht ungewöhnlich.
Wie erwähnt, Andre hat einen recht hohen Output. Er veröffentlich in zwei oder drei Teilen, wobei Teil eins (und zwei) meist der Politik gewidmet ist und der Rest Technik und Musik und Rest.
Bevor ich mir weiter den Mund fusslig rede, hört doch einfach mal rein und entscheidet für Euch, ob Ihr Bock drauf habt. Für unterwegs (haha) taugt das nämlich ganz gut, wie ich finde und hinterlässt auf jeden Fall ein Grinsen.
Reinhören könnt Ihr ja dann mal in den aktuellen Teil 1 des 294ten (!!) Casts.
[update] Schaut mal in die Kommentare, da hat Andre eine Korrektur angebracht. Danke Andre! [/update]
Eine klitzewinzige Korrektur hätte ich: Ich veröffentliche üblicherweise drei Teile, nur ausnahmsweise gibt es mal Einteiler (wenn zu Weihnachten kaum Nachrichten kommen, oder ich das Jahr nach der Augen-OP dokumentiert hab), oder Vierteiler (zuletzt mit den Krankenhaus-Aufnahmen, wobei das gar nicht vorher geplant war). Dadurch habe ich im Feed mit 100 Einträgen immer ganze Folgen, weil ein neuer Teil 1 den alten Teil 1 aus dem Feed schiebt. Zu Weihnachten hab ich bisher im Plan auch noch nen Einteiler, wenn mir da keine OP reinrauscht. Ich will ja zum Jahreswechsel mit den 300er-Folgen loslegen. Wenn nichts dazwischen kommt.
Den Typ hoere ich auch regelmäßig seit 2,5 Jahren. Immer wieder nett, weil man genau weiß, mit was man zu rechnen hat.
WEITER SO
…und weil die Statistik plötzlich Unmengen an mehr Downloads gemeldet werden, weise ich mal auch hier darauf hin, dass ich wahrscheinlich diese Woche keinen Podcast hinbekommen werde. Grund ist, dass das Auge mal wieder operiert werden muss. Dafür plane ich für den nächsten Podcast dann wieder ein akustisches Tagebuch aus dem Krankenhaus. Damit rechnet bestimmt nicht jeder ;-)
Ich hab’s auf meinem privaten Twitteraccount verfolgt. Drück Dir die Daumen :-}
Akustisches Tagebuch klingt interessant. Ich bin gespannt.
Aber vorher wollte ich noch die 294 verbloggen. Ist ja nun schon lange komplett :)
Für nen Vorgeschmack, wie das klingen kann, könntest du dir die Folge 213 ohne b holen, das war ja das letzte OP-Tagebuch. Die Idee ist halt, dass ich ungefähr täglich kurz erzähle, was sich seit der letzten Aufnahme getan hat. Und am Ende kleb ich die Aufnahmen alle zusammen, und hab eine Erinnerungsstütze. Aufnahmegeräte hab ich ja seit letzter Woche permanent dabei.